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Ihr Martin Seidel,

Kreisfußballwart Dillenburg und sein Team

 

 

2. Kreisdialog in Gladenbach



Nur gemeinsam sind wir stark: Informativ, kompetent und kurzweilig: „Hohen Besuch“ hatte jetzt der Fußballkreis Biedenkopf vom Hessischen Fußball-Verband von der DFB-Zentrale in der Otto-Fleck-Schneise 4 in Frankfurt am Main im Hotel Schlossgarten in Gladenbach. Im Rahmen des Masterplans 2017-2019 trafen sich der Präsident des Hessischen Fußball-Verbandes, Stefan Reuß (Witzenhausen), Sebastian Fink (Lich), Mitarbeiter der Geschäftsstelle, Abteilung Fußballentwicklung, Koordinator Masterplan und Referat Ausbildung und Qualifizierung, sowie die Abteilungsleiterin Fußballentwicklung, Stephanie Nöthen (Schöneck) („die Dialoge müssen noch mehr intensiviert werden“), mit den drei Kreisfußballwarten Heinz Schmidt (Biedenkopf), Martin Seidel (Dillenburg und Alexander Neul (Wetzlar zum 2. Kreis-Dialog (insgesamt nehmen 32 Kreise daran teil) und einem zukunftssicheren Gedankenaustausch. Zukunftsstrategie Amateurfußball, Ziele, Kommunikation mit den Schulen, flexibler Spielbetrieb und die Umsetzung der Maßnahmen waren unter anderem einige der vielen Themen. „Wir müssen schneller sein als andere Sportarten und den Fußball breiter aufstellen“, sagte Stefan Reuß. Mit der Umsetzung des Masterpans beschreite der Hessische Fußball-Verband Neuland und erweitere seine bisherigen Kernaufgaben. Dies bedeute ein Umdenken und beinhalte Mehrarbeit für alle Beteiligen zum Wohle der Vereine. Vertrauensvolle und offene Kommunikation zwischen allen Ebenen sei ein Schlüssel zum Erfolg. 30 Mitglieder der jeweiligen Kreisfußball-Ausschüsse tauschten sich in angenehmer Atmosphäre mit den kompetenten Verbandsvertretern aus. Durch die Erhöhung von DFB-Zuschüssen stehen dem Hessischen Fußball-Verband (HFV) zusätzliche Mittel für Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Masterplan Amateurfußball 2017 bis 2019 zur Verfügung. Das Präsidium des HFV hatte beschlossen, dass davon jährlich 40.000 Euro für Maßnahmen auf Kreisebene zur Verfügung gestellt werden. Ziel ist die flächendeckende Sicherstellung von Fußballangeboten. Die Schwerpunktthemen sind wie bisher Kommunikation, Spielbetrieb und Vereins-Service. Für die kommenden drei Jahre sind wieder Handlungsfelder hinzugekommen, die durch eine verbesserte Kommunikation, eine Modernisierung des Spielbetriebs und eine Erweiterung des Serviceangebots helfen sollen, die einzigartige Vereinskultur in Hessen und in ganz Deutschland zu erhalten. Reinhard Grindel, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), spricht von einem Zusammenspiel zwischen Breite und Spitze. Beides bedinge einander, das eine gehe nicht ohne das andere. Er sei überzeugt davon, dass dem DFB und den 21. Landesverbänden mit dem neuen Masterplan eine noch stärkere Fokussierung auf die Wirksamkeit dieser Maßnahmen in den Vereinen gelinge.

Kreisverband zeichnet sieben ehrenamtliche Kräfte aus

Von Frank Rademacher (Dill-Post)

Sie kümmern sich um den Nachwuchs, organisieren Turniere, führen die Kasse – kurzum sie packen an, wo es gerade nötig ist. Sieben solche überwiegend stillen Helfer ehrte der Kreis-Fußballverband am Montagabend in Herborn.

Und dies bereits zum 20. Mal im Rahmen der Ehrenamtsaktion des Deutschen Fußballbundes. Zum kleinen Jubiläum am internationalen Tag des Ehrenamtes waren auch Herborns Bürgermeister Hans Benner und – schon traditionell – Landrat Wolfgang Schuster ins Sportheim auf dem Rehberg gekommen. Beide lobten gleichermaßen den ehrenamtlichen Einsatz, der in den Sportvereinen geleistet werde. „Ohne das Ehrenamt würden viele Dinge nicht laufen, ohne die ein bis fünf Leute, die es in jedem Verein gibt und die die meiste Arbeit machen“, sagte Benner.

„Es ist mir einfach eine Herzensangelegenheit, diese Anerkennungskultur den Vereinsmitarbeitern entgegen zu bringen und sie für ihre Tätigkeiten einmal zu würdigen“, erklärte Kreis-Fußballwart Martin Seidel, der aber auch berichtete, dass im Fußballkreis Wetzlar die Ehrung in diesem Jahr ausfalle, weil von den Vereinen keine Vorschläge eingereicht worden seien.

Als Erster wurde Christopher Müller vom SSV Wissenbach in der Kategorie „Junges Ehrenamt“ ausgezeichnet. Der Kinder- und Jugendtrainer, der auch an der Neugründung des SSV beteiligt war, erhielt einen Sport-Gutschein für Turniere in Italien und Spanien und von seinem Club noch eine Karte für „seinen“ Club Bayer Leverkusen dazu.

DFB-Kreisehrenamtssieger ist in diesem Jahr Matthias Bernhardt, der Vorsitzende des SV Herborn, der vorab schon 500 Euro von der Egidius-Braun-Stiftung für die Flüchtlings-Integration des Vereins erhalten hatte – als mittlerweile 18. Club im alten Dillkreis.

Bernhardt, der seit fünf Jahren den SV führt, engagiere sich auch in der Nachwuchsarbeit, sei ein unermüdlicher Organisator und habe großen Anteil daran, dass das Projekt „Kunstrasen“ auf dem Rehberg habe verwirklicht werden können, lobte Seidel. Als besonderes Geschenk erhielt er einen Gutschein für einen Rundflug über alle Fußballplätze des Kreises mit der Luftsportgruppe Haiger.

Ausgezeichnet wurde auch sein Kollege Dieter Weyel, Vorsitzender des TSSV Schönbach, der sich vor allem für die Integration der Flüchtlinge und den Frauen- und Mädchenfußball stark gemacht habe.

Torsten Reeb, Jugendleiter im TSV Eibach habe vor wenigen Jahren mit sieben Kindern angefangen, jetzt würden 35 Kinder und Jugendliche betreut.

Anke Gottfried, vor Jahren noch Assistentin in der Frauen-Bundesliga, schule den Schiedsrichternachwuchs, kümmere sich um die G-Jugend des SSV Donsbach, dessen Kasse sie zudem führe.

Jörg Reeh, E-Jugendtrainer der SG Dietzhölztal, hatte in diesem Jahr die C-Lizenz erworben, denn „wenn ich die Arbeit mache, dann will ich sie auch richtig machen“.

Markus Raatz, Abwehrchef des FC Merkenbach, habe in den vergangenen Jahren eine komplett neue Jugendabteilung im Verein aufgebaut.

 

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